Nachlese 2026

 

Besuch der LGS  in Ellwangen am 06.09.2026



 

Doch - der Besuch der Landesgartenschau von Baden-Württemberg in Ellwangen lohnt sich. Der Obst- und Gartenbauverein Goldbach besucht regelmäßig die Landesgartenschauen von Bayern, Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz oder Hessen und die Bundesgartenschauen sofern sie mit maximal zwei Stunden Fahrt erreichbar sind. Es gab tatsächlich schon Gartenschauen mit einer viel größeren Blütenpracht. Aber nicht nur, dass es der diesjährige Sommer den Blumen und Stauden schwer machte, auch das Konzept in Ellwangen ist ein anderes. Ellwangen an die Jagst, nicht Ellwangen an der Jagst, sondern Ellwangen sollte wieder an die Jagst, es sollte zurück an die Jagst, denn das Flüsschen war viele Jahre begradigt und kanalisiert. Jetzt wurde es renaturiert und Ellwangen ist wieder an die Jagst gekommen. Die Jagst durchzieht das gesamte Gartenschaugelände. Über vier Brücken kann man links und rechts vom Wasser die Exponate bestaunen. Sie besitzt wild fließende Bereiche, aber auch seichte Stellen mit einem breiten Sandufer, das jetzt zur Gartenschau mit Liegestühlen bestückt ist. Mäander ziehen durch das Tal und es gibt Überflutungsbereiche mit stehenden Tümpeln. Im Auenpark gibt es eine Insel der Artenvielfalt und einen Wildnispfad. Die Vereine und Geschäfte der Umgebung und die Partnerstädte präsentieren sich mit kleinen aber feinen Ständen. Es gibt einen Pavillon vom Korn zum Mehl und eine Schnapsbrennerei, einen Kirchengarten, Ellwanger Geschichtsstelen und einen Skulpturenpfad. Beeindruckend die Präsentationen der Gartenbaufirmen mit wunderbaren Wasserspielen. Die Forstberatung bietet ein Quiz an, bei dem man Schösslinge von Bäumen erkennen soll, die in Zukunft in wärmeren und trockeneren Jahren unseren Wald bereichern sollen. Die Artenbestimmung ist nur für absolute Spezialisten machbar, denn wer kann schon eine Libanonzeder von einer Atlaszeder unterscheiden oder erkennt eine Flaumeiche? Aber dafür kann man viele neue Informationen mitnehmen. Natürlich gibt es einen Gartenmarkt mit Keramik, Metallkunst und Gartengeräten. Und für das leibliche Wohl wird bestens gesorgt:  vom Landfrauenschober über den Imbiss und das Cafe bis hin zum Restaurant. Und wer dann noch nicht müde ist, kann in die Innenstadt laufen, die natürlich auch voller Blüten ist, und kann die Blumenschau im Kreuzgang der Basilika St. Vitus besuchen.

Doch – der Besuch der Gartenschau hat sich gelohnt.

     
 
     
 
     
 
     
 
     
 
     
 
     
 
     
 
     
 
     
 
     
 
     
 

 

 

Kräutersammlung zu Mariä Himmelfahrt am 15.08.2026

 
     
 
     
   

 

Mehrtagesfahrt zum Bodensee vom 13.05. bis 17.05. 2026





Mi., 13. 05. Anreise,
Aufenthalt in Lindau, Weiterfahrt zum Hotel
 
 l
     
 


Do., 14.05. Insel Mainau
   
     
 
     


Fr., 15. 05. Friedrichshafen mit Besuch des Zeppelinmuseums
anschließend Busfahrt nach Bregenz mit Aufenthalt.
 
     
 
     
 
     
 
     
 
     


Sa., 16.05.Tag zur freien Verfügung in Mellau: Wir erhalten die Gäste-Card Bregenzer Wald
 
     
 
     

So., 17.05. Heimreise mit Aufenthalt in Dinkelsbühl.
   

 

Familientag am 10.05.2026

Der OGV nahm am Goldbacher Familientag teil. Er zeigte Nistkästen mit den Gelegen verschiedener Streuobstwiesenvögel. Dazu gab es ein Quiz und jeder Teilnehmer könnten sich eine getopfte Jungpflanze mitnehmen.
 
     
 
     
 
     
 
     
 

 

Staudentauschtag am 11.04.2026

 
     
 
     
 

 

Osterkrone am 27.03.2026


Die Osterkrone verziert wieder den Rathausbrunnen in Goldbach

Zusammenarbeit zwischen dem Jugendhaus und dem Obst- und Gartenbauverein Goldbach

Ist viermal bereits Tradition? Jedenfalls ist es das vierte Mal in Folge, dass der Goldbacher Obst- und Gartenbauverein gemeinsam mit dem Jugendhaus die Osterkrone auf dem Goldbacher Rathausbrunnen aufstellten. Dazu haben 18 Personen vier Stunden lang Sträuße gebunden, die dann an das Metallgestell in Form einer Krone befestigt wurden.72 Personenarbeitsstunden also und dabei sind die vielen Stunden gar nicht mitgerechnet, die gebraucht wurden, um das Grün in den heimischen Gärten zu schneiden und anzutransportieren. Natürlich wurde die Arbeit ehrenamtlich erbracht, denn man wollte mit diesem alten fränkischen Brauch in der Osterzeit im Ort einen besonderen Akzent setzen. 1,70 m misst die Krone vom Fuß bis zur Spitze und 1,20 m an der breitesten Stelle. Verziert mit bunten Bändern aus Ostereiern wird sie nun 14 Tage lang vor dem Rathaus die Passanten erfreuen. Vielen Dank an alle Helfer aus dem Jugendhaus und vom Ost- und Gartenbauverein Goldbach.

     
 
     
 
     
 
     
 
     
 
     
 
     
 

 

Rosenschnittkurs am 21. 03.2026

 
     
 
vorher   nachher
 
     
 
     
 
     
 
vorher   nachher

 

 

Jahreshauptversammlung des Kreisverbandes am 15.3.2026

Unser Verein war mit sieben Personen vertreten!
 
     
 

 

Pflanzung an der Nikolauskirche 11.3. 2026

Schon am 2.2.2026 wurde die Felsenbirne in der Pflanzecke der St. Nikolauskirche entfernt, weil sie zu groß geworden war. Schaut Euch die Bilder unten auf dieser Seite an. Jetzt wurde die Ecke vom Verein neu bepflanzt.
 
     
 
     
 
     
 
     
 

 

Schnittkurse 7. und 8.3.2026

 
     
 
     
 
     
 

 

 

Die Zweijährigen

Die Zweijährigen – Blühende Highlights für den Garten

Mit vielen farbenprächtigen Bildern, zum Großteil aus dem eigenen Garten, informierte Christine Bender die Zuhörer über diese Gruppe von Blühpflanzen. Christine Bender ist die Geschäftsführerin des Bezirksverbandes Unterfranken der Obst- und Gartenbauvereine. Sie war eigens aus Kolitzheim zu diesem Vortrag gekommen. Eingeladen hatte der Obst- und Gartenbauverein Goldbach.

Was nun sind diese Zweijährigen? Einjährige Pflanzen werden im Frühjahr gesät und blühen in der gleichen Vegetationsperiode. Auch zweijährige Pflanzen blühen nur einmal, benötigen hierfür allerdings zwei durch Frost (oder in anderen Gegenden Trockenheit) getrennte Vegetationsperioden. Im ersten Jahr nach der Keimung bilden sie nur Wurzeln und Blattwerk aus, um Nährstoffe zu speichern – die Ausbildung der Blüten und der Früchte mit den Samen dagegen erfolgt erst in der zweiten Vegetationsperiode, also nach dem Frost. Nach der Reife der Samen jedoch sterben auch die Zweijährigen, wie die Einjährigen, stets ab.

Typische Beispiele unter den Blumen sind Fingerhut, Stockrose, Königskerze, Nachtkerze, Akelei, Stiefmütterchen, Vergissmeinnicht, Goldlack. Sie alle wurden mit herrlichen Bildern vorgestellt. Bei den Gemüsen und Kräutern sind es zum Beispiel Möhre, Zwiebel, Rote Bete, Petersilie, die im zweiten Jahr blühen würden und daher schon im ersten Jahr geerntet werden.

Dadurch, dass die Zweijährigen im ersten Jahr nur Wurzeln und Niederblätter bilden, brauchen sie nicht viele Nährstoffe, also keine Düngung. Dadurch, dass sie schon tiefe Wurzeln gebildet haben, brauchen sie im zweiten Jahr wieder keine Düngung um ihre schönen Blüten hervorzubringen. Sie sind somit absolut pflegeleicht.  Die zweijährigen Pflanzen versamen sich von selbst und sorgen damit für eine natürliche Nachfolge im Garten. Aber natürlich kann man die Samen auch gezielt ernten und an anderen Stellen wieder aussäen. Einen besonderen Trick verriet Frau Bender noch, den man in keinem Buch findet: Schneidet man die Pflanze im zweiten Jahr eine Handbreit über dem Boden ab und hindert sie dadurch zu blühen und Samen zu bilden, dann treibt sie aus der Wurzel drei neue Stängel. Man kann davon im nächsten Jahr erneut ein oder zwei Austriebe abschneiden und erhält letztlich eine ganze Gruppe von blühenden Stängeln aus einer einzigen Wurzel.

Nach sechzig interessanten Minuten war noch genügend Gelegenheit, Fragen zu beantworten. Eigentlich sind die Zweijährigen sehr robust und gegen Pflanzenkrankheiten resistent. Häufiger ist lediglich der Malvenrost an den Stockrosen. Hier rät Frau Bender dazu, die unteren, befallenen Blätter frühzeitig zu entfernen. 1 Liter Buttermilch mit 10 Liter Wasser gemischt ist ferner ein probates Spritzmittel gegen diesen Pilz.

Die große Liebe von Frau Bender sind neben den Zweijährigen die Rosen. Und so zeigte sie zum Ende der Veranstaltung einen Videoclip über die Schönheit, Vielfalt und Verwendung von Rosen für Getränke und Leckereien.

Der stellvertretende Vorsitzende des Obst- und Gartenbauvereins Goldbach Thomas Orschler bedankte sich zum Abschluss sehr herzlich bei Frau Bender.

 
     
 
     
 
     
 
     
 

 

 

Felsenbirne 02. 02. 2026

Am Seiteneingang zum Hauptschiff der St. Nikolauskirche hat der Obst- und Gartenbauverein Goldbach vor einigen Jahren eine Pflanzecke angelegt. Die Felsenbirne als zentraler Anziehungspunkt ist inzwischen zu groß geworden. Auch bereitet sie viel Arbeit und daher auch Ärgernis durch die vielen kleinen blauen Beeren, die auf die Sandsteintreppe im Herbst herunterfallen. Jetzt wurde sie von der Baumschule Augenweide - der Seniorchef Dieter Öchsner ist im Beirat des Vereins - ausgetauscht. Vielen Dank dafür!

     
 
     
 
     
 

 

Jahreshauptversammlung 01.02.2026

 
     
 
     
 
     
Die Jahreshauptversammlung 2026 war gut besucht. Begrüßung, Totengedenken, Rechenschaftsbericht des Vorsitzenden, des Kassiereres und Kassenprüfbericht waren die üblichen Regularien. Es erfogten Ehrungen und die Bekanntgabe des Jahresprogrammes.