Nachlese 2022

 

Pflanzung an der Kirche St. Maria Immaculata

Der Krieg in der Ukraine hat alle erschüttert. Auch wenn wir damit keine Rakete verhindern und keine Bombe aufhalten können, so haben wir dennoch die Bepflanzung vor der Kirche St. Maria Immaculata als solidarisches Zeichen unseres Mitfühlens mit der ukrainischen Bevölkerung in den Farben der Ukraine bepflanzt.
Gelb steht für den Weizen als Reichtum des Landes, Blau für den Himmel über dem Land, der bald wieder freidlich sein möge.

 

 

 

Staudentausch am 9.04.2022

Staudentausch

Stauden werden im Garten leicht zu groß. Gleichzeitig möchte jeder Gartenliebhaber ab und zu neue blühende Akzente in seinem Garten setzten. Was liegt näher, als das eine mit dem andern zu verbinden und die Stauden mit anderen Gartenbesitzern auszutauschen?

Der Obst- und Gartenbauverein Goldbach bot auch in diesem Jahr Gelegenheit dazu.

Die Tauschbörse begann um 10.00 Uhr. Offiziell endete die Veranstaltung um 12.00 Uhr, aber nach einer Stunde war bereits die Hauptaktivität vorbei. Auch wer keine Stauden mitbrachte, konnte gerne Übriggebliebenes mit nach Hause nehmen.

   
 
   

 

Rosenschnittkurs am 19.03.2022

Rosenschnittkurs beim Obst- und Gartenbauverein Goldbach

Rosenliebhaber wissen um die Vielfalt dieser schönen, großblütigen Blume: Bodendeckerrosen, Strauchrosen, Stockrosen, Edelrosen, Kletterrosen, Ramblerrosen sind nur die Großgruppen, die man kennen könnte. Aber es gibt kaum einen Garten, in dem man gleich mehrere Exemplare aller Gruppen finden kann. Einen solchen Garten besitzt die Familie Seubert in Goldbach und der Obst- und Gartenbauverein Goldbach darf hier schon seit mehreren Jahren seinen Rosenschnittkurs abhalten. In diesem Jahr konnte Gärtnermeisterin Felicitas Mittnacht-Rahn, die Vorsitzende des Obst- und Gartenbauvereins Rothenbuch, als Referentin gewonnen werden. Äußerst kompetent zeigte sie an mehreren unterschiedlichen Pflanzen wie man die Rosen fachgerecht schneidet. Über zwanzig Personen waren zu dem Schnittkurs gekommen. Überwiegend Frauen. Außer Fragen zu den Schnittmaßnahmen wurden auch das Düngen und der Umgang mit Pilzkrankheiten besprochen. Nach knapp zwei Stunden bedankte sich der Goldbacher Vorsitzende Herbert Rettinger bei der Referentin und den Gartenbesitzern sowie bei allen interessierten Besuchern.

 

 

Schnittkurs am 26.02.2022

   

„Wenn ich eines gelernt habe,…“ so sagte ein junger Mann, der schon an mehreren Obstbaumschnittkursen des Goldbacher Obst- und Gartenbauvereins teilgenommen hatte, „Wenn ich eines gelernt habe, dann dass man Obstbäume jedes Jahr wieder schneiden muss!“

Ganz so ist das allerdings nicht. Natürlich muss man beim Pflanzen eines jungen Baumes den Pflanzschnitt durchführen. Das Bäumchen braucht einen Gipfel und drei bis vier Leitäste. Alles andere Holz wird entfernt. Und diese Struktur muss in den Folgejahren kontrolliert und notfalls korrigiert werden. Aber diese Maßnahmen sind in zehn Minuten erledigt und man braucht nicht mehr als eine scharfe Baumschere dazu. Also eine kleine Nebenbeschäftigung beim Spazierengehen. Dann aber kann der Baum ohne Schnittmaßnahmen weiterwachsen.

Anders sieht es bei dreißig, vierzig Jahre oder noch älteren Bäumen aus, die schon viele Jahre nicht geschnitten wurden. Meist besitzen sie viele Äste, die in alle Richtungen wachsen, sich überlagern und gegenseitig das Licht nehmen und die eine Höhe erreicht haben, die die Ernte unmöglich machen. Hier heißt es auslichten und kürzen. Da man aber nie zu viel auf einmal entfernen darf – maximal 25 % des Holzes – und weil der Baum nach einem scharfen Rückschnitt besonders stark austreibt, bedeutet das, dass man tatsächlich einige aufeinanderfolgende Jahre am selben Baum schneiden muss. Jährlich führen daher auch die Obst- und Gartenbauvereine im Landkreis Schnittkurse durch. Hermann Sittinger vom Gartenbauverein Alzenau konnte in diesem Jahr als Referent für den Goldbacher Verein gewonnen werden und knapp 30 Personen waren gekommen. Nach einer kurzen theoretischen Einführung wurden gemeinsam zwei Bäume auf der Obstwiese des Vereins ausgeschnitten. Auch zwei kleine Misteln hatten auf einem Ast ausgetrieben. Sie wurden entfernt und das Thema Misteln, Moose und Flechten auf den Bäumen kurz erklärt. Nach zwei interessanten Stunden bei herrlichem Sonnenschein konnte sich der Vorsitzende des Vereins, Herbert Rettinger, beim Referenten und bei allen Interessierten bedanken.