Nachlese 2022

Tagesfahrt nach Andernach am 28.08.2022 

Die Tagesfahrt führte in diesem Jahr zum größten Kaltwassergeysir der Welt in Andernach und am Nachmittag nach Maria Laach und zum Laacher See.
 
     
 
     
 
     
 
     
 
     
 
     
 
     
 
     
 
     
 
     
 
     
 

 

 

Kräutersträuße vom 11.08 bis15.08.2022 

 

Auch in diesem Jahr wurden wieder Heilkräuter gesammelt und die fertigen Sträuße, die so genannten „Wäzzbärre“, vor den Gottesdiensten zum Feiertag Mariä Himmelfahrt ausgeben.

Zum Sammeln trafen wir uns jeweils um 18.00 Uhr am Donnerstag, dem 11. August in der Weidenbörnerstraße (Ende der Bebauung) und am Freitag, dem 12. August im Dammer Weg, Parkplatz ehemalige Firma Basler.

Gebunden wurden die Kräuter am Samstag, dem 13. August, ab 9.00 Uhr im Anwesen Häcker-Rüth, Ritschenweg 1.

Im Vorabendgottesdienst zum 14.08. wurden die Sträuße in Sankt Maria Immaculata ausgeteilt und nach der Messe vor dem Gotteshaus  gesegnet. Am Festtag, dem 15.08. fand die Segnung im Gottesdienst statt.

     
     
     
     
     
     
     
     
     

 

 

Ehrenamtsabend am 03.06.2022 

Nachdem die Ehrung langjähriger verdienter Mitglieder von Vereinen in den letzten beiden Jahren coronabedingt ausgefallen war, konnten jetzt die Auszeichnungen im Hösbacher Kultur- und Sportpark endlich durchgeführt werden. Vom Goldbacher Obst- und Gartenbauverein wurden geehrt: Unser Kassier Hilmar Fleckenstein für über 20jährige Tätigkeit und unser 1.Vorsitzender Herbert Rettinger für seine Arbeit als 2. Voritzender (18 Jahre) und erster Vorsitzender seit 2020.

   
   

 

   

Mehrtagesfahrt vom 25.05. bis zum 29.05. 2022 

Kirschen, Kirschkonfitüre, Kirschtorte und Kirschwasser

Mehrtagesfahrt des Obst- und Gartenbauvereins Goldbach in den Schwarzwald

Wenn ein Obst- und Gartenbauverein auf Reisen geht, so ist üblicherweise wenigstens ein Tag dafür vorgesehen, einen Park oder Garten zu besichtigen. Nicht bei der diesjährigen Mehrtagesfahrt des Obst und Gartenbauvereins Goldbach. Diese führte uns nämlich nach Zell am Harmersbach im Schwarzwald und damit waren wir vom ersten bis zum letzten Tag in einem der bedeutendsten Obstbaugebiete Deutschlands. Nicht Äpfel wie im Alten Land oder am Bodensee, sondern Kirschen, Zwetschgen und Erdbeeren bestimmen hier den Anbau. Das Haupteinzugsgebiet der Produktion liegt im klimatisch milden Rheintal, erstreckt sich aber bis in den Schwarzwald. Die Obst- und Gemüse-Absatzgenossenschaft Nordbaden eG (OGA) hat einen jährlichen Warenumschlag von 40.000 t und einen Umsatz von 60 Mio Euro und ist damit die größte Vermarktungsgemeinschaft Deutschlands.

Vom Hotel führte uns die erste Tagesfahrt nach Baden-Baden und somit durch diese von Kirschbäumen dominierte Landschaft, an denen die ersten Kirschen bereits rot wurden. Natürlich sahen wir uns in Baden- Baden das Kurhaus, das Casino und die Caracalla-Therme an. Über die Schwarzwaldhochstraße kamen wir zum Mummelsee und durch das Kinzigtal zurück nach Zell, mit einem Aufenthalt in Gengenbach mit seinen malerischen Fachwerkhäusern.

Der nächste Tagesausflug brachte uns nach Freiburg, wo wir das Münster, die Markthalle und das Gerberviertel sahen, aber die meiste Zeit auf dem Obst- und Gemüsemarkt verbrachten. Durch das Glottertal fuhren wir zum Titisee. Berühmt ist das Glottertal, das als eines der faszinierendsten Täler im südlichen Schwarzwald gilt und die höchsten Berge des Mittelgebirges mit der Blütenpracht der Obst- und Rebgärten in den Vorbergen zum Rheintal verbindet. Der Titisee ist herrlich gelegen, aber zu dieser Jahreszeit von Touristen überfüllt. Auf dem Weg zum Hotel noch ein Highlight: die größte Kuckucksuhr der Welt in der Nähe von Triberg.

Nachdem wir zwei Tage vorwiegend mit dem Bus die Schönheit des Schwarzwaldes kennengelernt hatten, zeigte uns der Hotelbesitzer persönlich die nähere Umgebung, das Tal in dem er aufgewachsen ist. Wir bestaunten eine Mariengrotte aus Schwerspat, ein stillgelegtes Sägewerk und machten einen Spaziergang bei herrlichem Wetter durch das Tal des Harmersbach. Natürlich sollten wir auch die Spezialitäten des Schwarzwaldes kennen lernen. Am Ankunftstag wurde uns schon gezeigt wie man eine original Schwarzwälder Kirschtorte herstellt und jedem wurde ein Stück serviert. Heute kehrten wir in einem Bauernhof ein, in dem noch selbst Schnaps gebrannt wird. Der Hausherr erklärte uns die Destille. Gebrannt werden natürlich Kirschen, aber auch Zwetschgen, Birnen und alle anderen Sorten von Obst. Besonders aber ist ein Schnaps aus Topinambur. Alle Brände durften wir probieren und dazu wurde eine Vesper geboten mit Schwarzwälder Schinken, selbst gebackenem Brot, Butter und Schmalz.

Nach vier schönen Tagen brachen wir  zur Heimreise auf. Ein Zwischenstopp in Speyer mit Besichtigung des Doms rundete die Fahrt ab.

 

in Baden-Baden Baden-Baden
in Freiburg Sky-Cafe Freiburger Münster
Mummelsee Mummelsee
Titisee Titisee
in Gengenbach  
Gengenbach Größte Kuckucksuhr der Welt bei Triberg
Engelsgasse in Gengenbach Sägewerk in Oberharmersbach
Grotte in Oberharmersbach  
Zell am Harmersbach Zell am Harmersbach
Der Huge Sepp (Josef Hug) Schnapsprobe und Vesper im Hugeseppenhof

 

Kräuterwanderung am 21.05.2022

Frau Gumbel unternahm mit uns eine Wanderung durch die Goldbacher Flur und zeigte uns dabei die Kräuter am Wegrand. Auch deren Verwendung wurde von der Kräuterpädagogin erklärt.

 

Pflanzung an der Kirche St. Maria Immaculata

Der Krieg in der Ukraine hat alle erschüttert. Auch wenn wir damit keine Rakete verhindern und keine Bombe aufhalten können, so haben wir dennoch die Bepflanzung vor der Kirche St. Maria Immaculata als solidarisches Zeichen unseres Mitfühlens mit der ukrainischen Bevölkerung in den Farben der Ukraine bepflanzt.
Gelb steht für den Weizen als Reichtum des Landes, Blau für den Himmel über dem Land, der bald wieder freidlich sein möge.

 

 

 

Staudentausch am 9.04.2022

Staudentausch

Stauden werden im Garten leicht zu groß. Gleichzeitig möchte jeder Gartenliebhaber ab und zu neue blühende Akzente in seinem Garten setzten. Was liegt näher, als das eine mit dem andern zu verbinden und die Stauden mit anderen Gartenbesitzern auszutauschen?

Der Obst- und Gartenbauverein Goldbach bot auch in diesem Jahr Gelegenheit dazu.

Die Tauschbörse begann um 10.00 Uhr. Offiziell endete die Veranstaltung um 12.00 Uhr, aber nach einer Stunde war bereits die Hauptaktivität vorbei. Auch wer keine Stauden mitbrachte, konnte gerne Übriggebliebenes mit nach Hause nehmen.

   
 
   

 

Rosenschnittkurs am 19.03.2022

Rosenschnittkurs beim Obst- und Gartenbauverein Goldbach

Rosenliebhaber wissen um die Vielfalt dieser schönen, großblütigen Blume: Bodendeckerrosen, Strauchrosen, Stockrosen, Edelrosen, Kletterrosen, Ramblerrosen sind nur die Großgruppen, die man kennen könnte. Aber es gibt kaum einen Garten, in dem man gleich mehrere Exemplare aller Gruppen finden kann. Einen solchen Garten besitzt die Familie Seubert in Goldbach und der Obst- und Gartenbauverein Goldbach darf hier schon seit mehreren Jahren seinen Rosenschnittkurs abhalten. In diesem Jahr konnte Gärtnermeisterin Felicitas Mittnacht-Rahn, die Vorsitzende des Obst- und Gartenbauvereins Rothenbuch, als Referentin gewonnen werden. Äußerst kompetent zeigte sie an mehreren unterschiedlichen Pflanzen wie man die Rosen fachgerecht schneidet. Über zwanzig Personen waren zu dem Schnittkurs gekommen. Überwiegend Frauen. Außer Fragen zu den Schnittmaßnahmen wurden auch das Düngen und der Umgang mit Pilzkrankheiten besprochen. Nach knapp zwei Stunden bedankte sich der Goldbacher Vorsitzende Herbert Rettinger bei der Referentin und den Gartenbesitzern sowie bei allen interessierten Besuchern.

 

 

Schnittkurs am 26.02.2022

   

„Wenn ich eines gelernt habe,…“ so sagte ein junger Mann, der schon an mehreren Obstbaumschnittkursen des Goldbacher Obst- und Gartenbauvereins teilgenommen hatte, „Wenn ich eines gelernt habe, dann dass man Obstbäume jedes Jahr wieder schneiden muss!“

Ganz so ist das allerdings nicht. Natürlich muss man beim Pflanzen eines jungen Baumes den Pflanzschnitt durchführen. Das Bäumchen braucht einen Gipfel und drei bis vier Leitäste. Alles andere Holz wird entfernt. Und diese Struktur muss in den Folgejahren kontrolliert und notfalls korrigiert werden. Aber diese Maßnahmen sind in zehn Minuten erledigt und man braucht nicht mehr als eine scharfe Baumschere dazu. Also eine kleine Nebenbeschäftigung beim Spazierengehen. Dann aber kann der Baum ohne Schnittmaßnahmen weiterwachsen.

Anders sieht es bei dreißig, vierzig Jahre oder noch älteren Bäumen aus, die schon viele Jahre nicht geschnitten wurden. Meist besitzen sie viele Äste, die in alle Richtungen wachsen, sich überlagern und gegenseitig das Licht nehmen und die eine Höhe erreicht haben, die die Ernte unmöglich machen. Hier heißt es auslichten und kürzen. Da man aber nie zu viel auf einmal entfernen darf – maximal 25 % des Holzes – und weil der Baum nach einem scharfen Rückschnitt besonders stark austreibt, bedeutet das, dass man tatsächlich einige aufeinanderfolgende Jahre am selben Baum schneiden muss. Jährlich führen daher auch die Obst- und Gartenbauvereine im Landkreis Schnittkurse durch. Hermann Sittinger vom Gartenbauverein Alzenau konnte in diesem Jahr als Referent für den Goldbacher Verein gewonnen werden und knapp 30 Personen waren gekommen. Nach einer kurzen theoretischen Einführung wurden gemeinsam zwei Bäume auf der Obstwiese des Vereins ausgeschnitten. Auch zwei kleine Misteln hatten auf einem Ast ausgetrieben. Sie wurden entfernt und das Thema Misteln, Moose und Flechten auf den Bäumen kurz erklärt. Nach zwei interessanten Stunden bei herrlichem Sonnenschein konnte sich der Vorsitzende des Vereins, Herbert Rettinger, beim Referenten und bei allen Interessierten bedanken.